Plexiglas

ist manchmal eine Alternative zu Glas.

Zwar stabiler, aber realtiv weich, deshalb ungefähr doppelte Materialstärke als beim Glas erforderlich und kratzempfindlicher. Normales Plexiglas kann beim Bohren ausreissen.

Ausdehnung beachten, Einsetzbereich von minus 30° C bis plus 70° C = 100° C Temperaturdifferenz, Längenausdehnungskoeffizent 0,07mm x Plattenlänge in Meter x Temperaturdifferenz

das bedeutet das eine 3 m Dachverglasung sich um

0,07mm x 3 m x 100° C um 21 mm in der Länge ausdehnt  und zu kleine Bohrungen dann einreissen, wenn nicht schon beim Bohren mit dem falschen Bohrer, also doch nicht so einfach wie gedacht. Nicht umsonst erneuern wir die selbstmontierten Baumarktprodukte.

Mit was putzt man Plexiglas, hoffendlich nicht mit Alkohol. Reinigungsmittel, Silikon und Auflagegummis müßen plexiglasverträglich sein sonst kommt es zu Spannungsrissen.

Am besten Polycarbonat oder unter anderem Namen Makrolon verwenden, auch mit Ornamentstruktur lieferbar. Die Bohrungen reissen bei entsprechender Größe nicht aus und das Material ist selbst mit einem Hammer schlagfest, das Ideale Material gegen Vandalismus oder Steinewerfer.

Schraube 4mm bedeutet ringsum 2mm Gummischlauch, zusätzlich Toleranz 2mm = Mindestens 12mm Lochbohrung, am besten beidseitig versenkt wie beim Glas.

Bei Dachverglasungen verwenden wir Stegdoppelplatten von Bayer aus Makrolon mit verstärkter HR-Ausführung.  

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